Bergbohnenkraut

Bergbohnenkraut

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Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler und zur Gattung der Bohnenkräuter (Satureja). Unter den rund vierzig Bohnenkraut-Sorten sind im Handel meistens die beiden Arten Satureja hortensis (Sommerbohnenkraut) und Satureja montana (Bergbohnenkraut oder Winterbohnenkraut) erhältlich. Satureja hortensis stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und die Heimat von Satureja montana ist Südeuropa. Beide Sorten wachsen wild im Balkan und in den mediterranen Ländern.

 

Auch in Deutschland und Österreich sind die Bohnenkräuter teilweise in der Natur zu entdecken.

Bohnenkraut ist unter anderem mit Thymian, Rosmarin und Salbei verwandt. Die in der Regel Lanzetten förmigen Blätter können eine Länge von drei Zentimeter erreichen. Die Blätter des Sommerbohnenkrauts sind ein bisschen behaart und flaumig; die des Bergbohnenkrauts sind eher ledrig. Bohnenkraut blüht von Juni bis Oktober mit weißen, zartrosanen oder blauvioletten Lippenblüten.

Bohnenkraut ist nicht nur ein Gewürz für die Küche, sondern ebenfalls ein Heilkraut, welches bereits im Mittelalter bekannt war und gegen manche Beschwerden verwendet wurde.

 

Sowohl das Sommerbohnenkraut als auch das Winterbohnenkraut sind recht einfach selbst anzubauen. Beachtet man die Bedürfnisse der Pflanzen, handelt es sich um ein pflegeleichtes Kraut.

 

Sommerbohnenkraut und Winterbohnenkraut können auch im Topf kultiviert werden. Der Topf sollte einen warmen und sonnigen Platz bekommen. Da Bohnenkraut keine Staunässe verträgt, sollte der Topfboden über Abzugslöcher verfügen.

Das Bohnenkraut im Topf wird nur sehr sparsam gegossen. Am besten steckt man seinen Finger in die bereits oberflächlich trockene Erde. Gegossen wird dann, wenn die Erde etwa zwei Zentimeter tief trocken ist.

Das mehrjährige Bohnenkraut sollte im Winter im kühlen Flur oder an einen anderen kühlen Ort stehen. Im Frühling kann der Topf wieder auf die Terrasse oder auf den Balkon gestellt werden und dann wird die Pflanze zurückgeschnitten.